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Kant_ine denkt nach: Florian Klenk

Weggesperrt und vergessen? Der Fall Hirtenberg und die Krise des Strafvollzugs

🗓️ Datum: 18. Mai 2026

⏰ Uhrzeit: 19:00–20:30 Uhr

📍 Ort: Kant_ine VierZehn (Sargfabrik), Goldschlagstraße 169, 1140 Wien

🎟️ Eintritt: Frei!

🌐 Infos & Anmeldung: bit.ly/philocafe 

Man sagt, der Zustand der Gefängnisse sei der Spiegel einer Gesellschaft. Doch was sehen wir, wenn wir in diesen Spiegel blicken? Der tragische Tod eines psychisch kranken Häftlings in der Justizanstalt Hirtenberg hat zuletzt ein grelles Licht auf die massiven Probleme im österreichischen Strafvollzug geworfen. Chronische Überbelegung, eklatanter Personalmangel und fehlende psychiatrische Betreuung bringen das System an seine Grenzen – und kosten im schlimmsten Fall Menschenleben.

Wir freuen uns sehr, zu diesem hochaktuellen Thema Florian Klenk begrüßen zu dürfen. Der promovierte Jurist und Chefredakteur der Wochenzeitung Falter hat den „Justiz-Skandal von Hirtenberg“ an die Öffentlichkeit gebracht. Er recherchiert und publiziert seit Jahren beharrlich zu menschenunwürdigen Haftbedingungen und dem Versagen staatlicher Institutionen. Gemeinsam mit ihm wollen wir hinter die Gefängnismauern blicken und grundlegende Fragen an unseren Rechtsstaat stellen.

  • Strafe vs. Menschenwürde: Wo verläuft die Grenze zwischen Freiheitsentzug und institutioneller Gewalt?

  • Der Fall Hirtenberg: Ein tragischer Einzelfall oder das fatale Symptom eines kaputtgesparten Systems, das kranke Menschen im Stich lässt?

  • Wegsperren als Lösung? Wie geht eine Gesellschaft mit jenen um, die nicht in die Norm passen, und warum verlagern wir soziale und psychiatrische Probleme oft in die Gefängnisse?

  • Die Rolle der Öffentlichkeit: Welche Verantwortung tragen wir Bürger:innen und der investigative Journalismus für jene Orte, die wir im Alltag am liebsten ausblenden?

Kommt und diskutiert mit uns über ein unbequemes, aber zutiefst notwendiges Thema. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme! 

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