Vom Wissen ins Handeln.
Aus dem Munde anderer:
Monika aus Salzburg
“Ich war voll begeistert vom Seminar. Die Themen waren so lebensnah, ich konnte für mich viele Anregungen für meinen Alltag mitnehmen und bin hochmotiviert, diese auch umzusetzen und zu üben.
Dein professioneller und besonders wertschätzender Umgang mit allen Teilnehmenden hat für mich eine sehr angenehme Atmosphäre geschaffen, in der ich bzgl. Wortmeldungen auch mutiger sein konnte, als es sonst oft der Fall war.
Alles in allem ein sehr gelungenes Seminar, das ich auf jedem Fall weiterempfehlen würde, und ich hoffe, dass es in St. Virgil, oder auch anderswo bald wieder mal die Gelegenheit gibt, an einem Seminar mit dir teilzunehmen.”
Fühlen Sie sich manchmal manipuliert?
Wir leben im Zeitalter der Informationsüberflutung. Zwischen Deepfakes, politischem Framing, Social-Media-Algorithmen und „alternativen Fakten“ wird es immer schwerer, die Wahrheit zu erkennen. Was ist noch echt? Wem kann man vertrauen? Und wie behält man in hitzigen Debatten einen kühlen Kopf?
Philosophie ist mehr als Theorie – sie ist das schärfste Werkzeug, das wir haben, um die Welt zu ordnen.
Ich lade Sie herzlich ein zu unserem 1,5-tägigen Seminar:
Wem kann man noch glauben? - Kritisches Denken & Wahrheit
In diesem Seminar betreiben wir „Selbstverteidigung für den Geist“. Wir blicken hinter die Kulissen von Wahrheit, Lüge und Macht. Anhand von 6 großen Denker:innen erarbeiten wir uns Werkzeuge für kritisches Denken und geistige Unabhängigkeit.
Was Sie erwartet – Die 6 Impulse:
Platon & Das Höhlengleichnis: Warum wir Illusionen oft lieber mögen als die Realität – und wie schmerzhaft der Weg zur Wahrheit ist.
Kant & Die Aufklärung: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Wie wir lernen, Autoritäten zu hinterfragen.
Harry Frankfurt & „On Bullshit“: Der feine Unterschied zwischen einer Lüge und bloßem Gerede – und warum „Bullshit“ in Politik und Marketing so gefährlich ist.
Karl Popper & Das Toleranz-Paradoxon: Müssen wir Intoleranz tolerieren? Grenzen der offenen Gesellschaft.
Hannah Arendt & Die organisierte Lüge: Warum Tatsachen das Fundament der Demokratie sind und wie sie zerstört werden.
Michel Foucault & Die Macht: Wer bestimmt eigentlich, was „wahr“ ist? Wahrheit als Instrument der Herrschaft.
Außerdem: Der Philosophische Salon
Am Samstagabend, nach den ersten intensiven Einheiten, öffnen wir den Raum für die gemeinsame Reflexion in gemütlicher Atmosphäre. Dazu wird ein Impuls gegeben und dann durch den Abend geführt.
Für wen ist dieses Seminar?
Für alle, die genug von oberflächlichen Schlagzeilen haben. Für Menschen, die ihre Urteilskraft schärfen, besser argumentieren und die Mechanismen der Manipulation durchschauen wollen.
Die Eckdaten
📅 Wann: 28.2.-1.3.2026
Sa: 9:30 - 18:00 Uhr; So: 9:00 - 12:30 Uhr
📍 Wo: Schloss Haindorf - Langenlois (Zimmer bitte selbst buchen)
💶 Kosten: Inklusive Seminarmaterialien; Exklusive: Übernachtung und Verpflegung Preis: 320€ inkl. USt.
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch mit Ihnen!
Cornelia Mooslechner-Brüll gemeinsam mit Kai Kranner | Denkspuren.com
Stornobedingungen: Bis 6 Wochen vor Beginn ist eine kostenfreie Stornierung möglich. Danach werden 50% der Teilnahmegebühr einbehalten, bei einer Stornierung innerhalb von 3 Wochen vor Seminarbeginn beträgt die Stornogebühr 100%.
Seminar im Kardinal König Haus
Würde, Autonomie, Sorge
Im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Verantwortung
Eine philosophische Auseinandersetzung mit den Grundpfeilern menschlicher Existenz.
Würde, Autonomie und Sorge sind zentrale Begriffe, die unser Handeln und Zusammenleben prägen. Dieses Seminar widmet sich dem oft spannungsreichen Verhältnis zwischen dem Anspruch auf Selbstbestimmung (Autonomie), der Wahrung der eigenen und der fremden Würde sowie der Notwendigkeit, für sich selbst und andere Sorge zu tragen.
Dabei rückt insbesondere die Kunst des „Aushaltens“ in den Fokus – das Ertragen von Ambiguität, Abhängigkeit und der Verantwortung, die aus der Sorge erwächst. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was bedeutet es, die Würde eines Menschen zu achten – besonders, wenn dessen Autonomie eingeschränkt ist? Wo liegen die Grenzen der Selbstbestimmung im sozialen Gefüge? Wie können wir Sorge tragen, ohne zu bevormunden? Und wie lernen wir, die Spannungen auszuhalten, die daraus entstehen?
Anhand von Impulsen aus der antiken bis zur modernen Philosophie (z.B. Kant, Levinas, Nussbaum), durch gemeinsamen Dialog und reflexive Übungen untersuchen wir dieses Spannungsfeld. Sorge erscheint dabei nicht nur als Last oder Pflicht, sondern als bewusste Haltung, die Beziehung und Mitmenschlichkeit ermöglicht – und die die Würde des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt.
€ 190,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke
Anmeldung erforderlich
4. März: 9.00 bis 17.00 Uhr