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Philosophischer Salon: Einsamkeit

  • Buchquartier 150 Hütteldorfer Straße Wien, Wien, 1140 Österreich (Karte)

„Wer würde es merken?“

Über Einsamkeit und das Angewiesensein

Mo, 14. Dezember 2026, 19:00 – 20:30

Hannah Arendt unterscheidet drei Zustände, die wir im Alltag verwechseln: das Alleinsein, in dem man mit sich im Gespräch bleibt; die Einsamkeit, in der auch dieses Gespräch verstummt; und die Verlassenheit, in der man nicht einmal mehr sich selbst gehört. Ihre beunruhigende These lautet, dass Verlassenheit kein privates Pech ist, sondern ein politischer Zustand – und die Voraussetzung dafür, dass Menschen anfällig werden für alles, was Zugehörigkeit verspricht. Ein Abend mitten im Dezember über die Frage, warum es uns peinlicher ist, einsam zu sein als traurig, arm oder krank.

Im Philosophischen Salon steht an jedem Abend eine Frage im Raum, die man sich sonst nur selbst stellt. Nach einem kurzen Impuls denken wir gemeinsam weiter – ohne Vorkenntnisse, ohne Zwang zur Wortmeldung und ohne die Absicht, uns auf eine Antwort zu einigen. Sechs Abende, sechs Fragen, jeder Abend für sich besuchbar.

Die weiteren Termine: 16. November, 14. Dezember, 18. Jänner 2027, 15. Februar, 22. März

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