Philosophischer Lesekreis

Im philosophischen Lesekreis in Baden widmen wir uns ein Semester lang einem bestimmten Thema der Philosophie. Die Texte für die jeweiligen Abende werden schon am Anfang des Semesters bekannt gegeben. Wir werden diese Texte vorweg genau lesen, um sie dann im Kreis diskutieren zu können. Pro Semester gibt es ein Schwerpunktthema.

Für Menschen, die schon immer philosophisch interessiert waren, sich aber nicht allein auf die Reise machen möchten!

Kosten? Semesterbeitrag (alle 6 Einheiten): 80€; oder pro Abend: 15€
Das Sommersemester ist kürzer, daher gibt es keinen Semesterbeitrag. Einfach 15€ pro Einheit.
inklusive Getränke und Knabberei (gerne kann auch etwas mitgebracht werden)

Wann? An jedem ersten Arbeitsdonnerstag im Monat, 19 Uhr.

Wo? PHILOSKOP - Pfarrgasse 1, 2500 Baden

Der Wein wird uns zur Verfügung gestellt von Weingut und Heuriger Husar in Sooß:
www.weinbau-husar.at  

 
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Wintersemester 2018/19

Was kann ich wissen? - Erkenntnistheorie

Eine der frühesten Fragen der Philosophie ist, wie wir zu wirklicher Erkenntnis gelangen können. Erkenntnistheorien beginnen bereits in der Antike und sind bis in die philosophische Gegenwart relevant. Zahlreiche Philosoph*innen haben sich an diesem Thema die Zähne ausgebissen. Wir werden versuchen, einen Einblick in die zentralsten Theorien zu gewinnen. Auch im Alltag spielt die Frage nach der möglichen Erkenntnis, gerade angesichts des sich wandelnden oder hybrid werdenden Verständnis von Wissen (siehe fake news), eine zentrale Rolle. 

Termine und Texte:

  • 6.9.2018: Platon: Theaitetos (Skeptizimus?)

  • 4.10.2018: René Descartes: Von der Methode (Rationalismus)

  • 8.11.2018: Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft (Idealismus)

  • 6.12.2018: Karl Popper: Alles Leben ist Problemlösen: Über Erkenntnis, Geschichte und Politik, Taschenbuch,1996 (Kritischer Rationalismus)

  • 10.1.2019: Richard Rorty: Der Spiegel der Natur (Neo-Pragmatismus)

  • 14.2.2019: Markus Gabriel: Warum es die Welt nicht gibt (Neuer Realismus)

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Sommersemester 2019

Utopien

“Utopien braucht das Land” ertönt es wieder allerorts. Wir befinden uns in einer Phase des Bruchs. Die Bruchstellen sind zahlreich: Sozialstaat, Solidarität, politisches Engagement, Vertrauen in politische Kompetenz, Finanzierbarkeit. Allein herkömmliche Berufsbilder könnten in den nächsten Jahrzehnten massiv ins Wanken geraten angesichts fortschreitender Digitalisierungsprozesse. Manche Prognosen warnen in fast dystopischer Art und Weise, dass jeder zweite Job gefährdet sein könnte. Angesichts dieser Prozesse mag der Ruf nach neuen Utopien nicht verwundern. Doch: hatten wir da nicht schon einige? Was können wir aus jenen Utopien lernen, die bereits gedacht wurden? Wir blicken zurück in das philosophisch-utopische Denken und diskutieren über mögliche Lehren für Gegenwart und Zukunft.

  • 7.3. Thomas Morus (16. Jh.): Utopia, Reclam.

  • 4.4. Francis Bacon (17. Jh.): Neu-Atlantis, Reclam.

  • 2.5. Friedrich Engels (1880): Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft, pdf.

  • 6.6. Zygmunt Bauman (2017): Retrotopia, Suhrkamp Berlin.

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